Zukunft der Autobahmeisterei: Beschäftigte sprachen mit Modder

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Leer – Die Reform der Auftragsverwaltung für die Bundesautobahnen war Thema eines Gesprächs zwischen Beschäftigten der Autobahnmeisterei in Leer und der SPD-Landtagsabgeordneten Hanne Modder (Bunde). Die  Mitarbeiter äußerten dabei ihre Sorge und ihren Ärger über die geplante Reform zur  Einrichtung einer „Infrastrukturgesellschaft für Autobahnen und andere Bundesfernstraßen (IGA)“, weil bislang noch immer keine verbindlichen Aussagen für die Kolleginnen und Kollegen vorliegen.
Die Beschäftigten klagen über eine große Verunsicherung, weil sie aus ihrer Sicht zu wenig Informationen darüber haben, welche Folgen ein evtl. Wechsel für sie habe. Auch die Frage, ob man nach einem Wechsel in die IGA wieder in den Landesdienst zurückkehren könne, spielte eine Rolle. Erst wenn verlässliche Angaben zur Versetzung, Zuweisung, Arbeitgeberwechsel, Bezahlung oder auch Personalgestellung vorliegen, könnten sich die Beschäftigten entscheiden, ob sie in die Infrastrukturgesellschaft wechseln würden oder nicht.
Modder zeigte Verständnis für die Sorgen der Mitarbeiter. „Wir werden uns um Information und verlässliche Aussagen kümmern“, sagte sie, „die Belegschaft hat verlässliche Auskünfte verdient“.
Die IGA wird derzeit aufgebaut und soll ab 2021 alle Aufgaben im Zusammenhang mit Bau und Unterhaltung von Autobahnen übernehmen. Betroffen von der Reform sind bundesweit 15 000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

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