Städtebauförderung: Mehr als 3,3 Millionen Euro für die Stadt Leer, das Rheiderland und Jümme

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Leer/Rheiderland – Mehr als 3,3 Millionen Euro aus dem Landesprogramm für die Städtebauförderung fließen in die Stadt Leer, das Rheiderland und die Gemeinden Jümme/Apen. Die Stadt Leer erhält 1,4 Millionen Euro für die Weststadt und 200 000 Euro für die Altstadt. Weener, Bunde und Jemgum werden für die Fortführung ihres Integrativen Entwicklungskonzepts (ISK) 1,098 Millionen Euro überwiesen. Die Samtgemeinde Jümme und die Gemeinde Apen haben ebenfalls ein ISK aufgelegt, das in diesem Jahr mit 666 000 Euro gefördert wird.  „Das Geld ist gut angelegt: So machen wir den ländlichen Raum und kleinere Städte noch lebenswerter und attraktiver. Die Fortführung der Städtebauförderung auf Rekordniveau ist ein deutliches Signal, dass wir den ländlichen Raum in Niedersachsen nicht im Stich lassen“, sagt die SPD-Landtagsabgeordnete Johanne Modder (Bunde).
In der Stadt Leer geht es in der Weststadt vor allem um den Wohnungsbau und Sanierungen. Mit den 200 000 Euro für die Altstadt werden die Planungen für die Sanierung der Fußgängerzone zwischen Wörde und Ledastraße aufgenommen – die Stadt will in den nächsten Jahren die komplette Fußgängerzone anpacken.
Das Integrierte Entwicklungskonzept für die Stadt Weener und die Gemeinden Bunde und Jemgum umfasst mehrere Projekte in den drei Kommunen, die insgesamt mehr als sieben Millionen Euro kosten. Neu aufgenommen wurde die Kindertagesstätte Bunde in das ISK.
Das ISK Jümme/Apen umfasst unter anderem Projekte wie den Aufbau eines Gemeinschafts- und Gesundheitszentrums in Nortmoor sowie den Umbau des Feuerwehrhauses Nortmoor zu einem Jugendzentrum.
Die Zuschüsse für die Stadt Leer kommen aus den Programmen „Soziale Stadt“ und „Städtebaulicher Denkmalschutz“, das Rheiderland und die Gemeinden Jümme und Apen fallen in das Programm „Kleinere Städte und Gemeinden“.

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