Anzeige – Reisevortrag „Mit dem Käfer um die Ostsee” am 16. April 2018 im Kulturspeicher in Leer.

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Reisevortrag:
„Mit dem Käfer um die Ostsee” am 16. April 2018 im Kulturspeicher in Leer.
Eine Roadstory von Vater und Tochter, die gemeinsam mit ihrem alten, dunkelblauen VW-Faltdachkäfer „Midnight“ (Baujahr 1960) eine 35-tägige Reise durch neun Anrainerstaaten der Ostsee machten. Über 6.000 Kilometer ohne Gurt und Servo, immer entlang der Küste. Es ging zu Inseln wie Rügen, Saarema (Estland) oder Åland (Finnland), eine größere Runde wurde durch Estland gedreht. Über Kaliningrad ging es über die kurische Nehrung nach Nida und Klaipeda. Sie besuchten über hundert Orte, waren auf der Suche nach Braunbären und Wildpferden im Baltikum, trafen dutzende Menschen und sprachen mit ihnen auch über ein gemeinsames, grenzenloses Europa.
 
Kulturspeicher in Leer: Einlass 19:00 Uhr • Beginn 19:30 Uhr

 

9 Länder, über 100 Orte und unzählige Erlebnisse – gemeinsam machten sich Vater und Tochter in ihrem 57 Jahre alten VW Faltdachkäfer auf den Weg, um einmal die Ostsee zu umrunden. 34 Tage waren sie mit ihrem dunkelblauen Käfer „Midnight“ unterwegs, auf Landstraßen, Schotterpisten und Fähren.

 

Werbefotografie, Imagefotografie

Maik Günther, seit vielen Jahren Reisejournalist und Fotograf, verliebte sich bereits in seiner Kindheit in das Kultauto. Wenn seine Eltern mit ihrem himmelblauen 1300er-Käfer in den 70er Jahren nach einem Sonntagsausflug abends heimkehrten, dann lag er im sogenannten „Hundeabteil“, direkt über dem Heckmotor. Der vertraute Klang des luftgekühlten Boxermotors lies ihn glücklich, tief und fest schlafen. Wahrscheinlich träumte er davon, dass er eines Tages auch einmal mit seiner Familie, in einem solchen Käfer, eine lange Reise machen würde. Im Sommer 2017 war es dann endlich soweit. Und seine Tochter Nel (16), die gerade in Oldenburg das Gymnasium Eversten besucht, war mit dabei.

Ein paar Regeln hatten sie sich für diese Reise selbst aufgestellt. Autobahnen waren tabu. Auf ein Navigationsgerät sollte verzichtet werden. Wie noch bis Anfang der 90er Jahre üblich, wurden beim ADAC die gedruckten Routenkarten bestellt und sicher im Handschuhfach des kleinen Käfers verstaut. Die Tagesrouten betrugen in der Regel nicht mehr als 200 Kilometer. Umwege waren ausdrücklich erwünscht, so dass statt der geplanten 3.500 Kilometer am Ende über 6.000 Kilometer zurückgelegt wurden. Oberstes Ziel der Reise: Entschleunigung und trotzdem ganz viel erleben! Sie besuchten hunderte Orte, trafen unzählige Menschen und kamen mit ihnen ins Gespräch.

Ihren dunkelblauen Käfer setzten sie dabei auch als Botschafter für ein offenes Europa ein. Die geschwungenen Kotflügel und die Türen des Oldtimers hatten sie mit den Werten der Europäischen Union beschriften lassen: Freiheit, Demokratie, Menschenrechte, Vielfalt und Grenzenlosigkeit. Der Käfer wurde während der Reise tausendfach von staunenden Menschen am Wegesrand fotografiert. Kleine Kinder standen mit offenen Mündern da und zeigten mit ihren Fingern auf das vorbeifahrende Kultobjekt. So ein Auto hatten sie wohl zuletzt in einem Disney-Film gesehen?

Die Reise war aber weit mehr als nur eine Tour mit einem Oldtimer. Einmal um die Ostsee, immer entlang der Küste. In Oldenburg, ihrer Heimatstadt im Nordwesten Deutschlands, ging es los. Es ging zu Inseln wie Rügen, Saarema (Estland) oder Åland (Finnland), eine größere Runde wurde durch Estland gedreht. Über Kaliningrad ging es über die kurische Nehrung nach Nida und Klaipeda. Sie besuchten über hundert Orte, waren auf der Suche nach Braunbären und Wildpferden im Baltikum, trafen dutzende Menschen und sprachen mit ihnen auch über ein gemeinsames, grenzenloses Europa.

Maik Günther erzählt faszinierenden Geschichten von der gemeinsamen Vater-Tochter-Käfertour rund um die Ostsee. Mal lustig mit vielen Anekdoten, mal spannend und tiefgründig. Landschaften, Begegnungen mit Menschen dokumentiert er ebenso wie das gemeinsame Erleben einer intensiven Reise von Vater mit seiner Tochter im Teenageralter. Gespräche über fremde Kulturen, ein offenes Europa, aber auch das gemeinsame Auftragen von Gesichtsmasken abends im Hotel oder das lebensfrohe Entdecken neuer Orte, sind abwechslungsreiche Kapitel einer abenteuerlichen Roadstory „Mit dem Käfer um die Ostsee. 6.000 Kilometer ohne Gurt und Servo.“


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